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Wir Germanen... |
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...wurden in unruhiger Zeit nach dem Ersten Weltkrieg im April 1919 gegründet. Der Anlaß war die Gründung der Hamburger Universität. Das Leben war nicht einfach, politische Kämpfe zwischen Links und Rechts (Schießereien waren keine Seltenheit) prägten das damalige Alltagsbild in Deutschland. Die junge Burschenschaft wählte die Farben schwarz-rot-gold und den Wahlspruch "Ehre - Freiheit - Vaterland!" als Symbol für die große burschenschaftliche Aufgabe in schwerer Zeit. Im Zweiten Weltkrieg verliert die Germania 20 Bundesbrüder auf den Schlachtfeldern des Krieges. Einer der Überlebenden zeichnet sich ganz besonders aus: Der Bundesbruder und Generalleutnant Dr. Karl Mauss erhält als Kommandeur der 7. PzDiv. im April 1945 die Brillanten zu Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern für seine Tapferkeit bei der Abwehr russischer Verbände vor Elbing, wo die Flucht der Zivilbevölkerung nach Westen im vollen Gange ist. Kein anderer Burschenschafter hat im II. Weltkrieg eine höhere Auszeichnung erhalten!
Im Gegensatz zu vielen anderen stehen wir zu unseren Bundesbrüdern und sind stolz darauf, einen wie General Mauss, der durch sein Handeln vielen Zivilisten das Leben gerettet hat, in unseren Reihen gehabt zu haben. |
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| Lebensbund | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Mitgliedschaft in einer Burschenschaft ist nicht vergleichbar mit der irgendeines Vereines. Wir sehen uns als Lebensbund, dem man bis zum Tod angehört. Gerade das Lebensbundprinzip ist einzigartig an einer Studentenverbindung. Wo sonst noch können Junge so viel von der Erfahrung der Alten lernen wie bei uns?
5 Generationen Bundesbrüder |
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Ausbildung |
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Durch die Aufgaben, die ein aktiver Bundesbruder zu erfüllen hat, erfährt er die beste Schule für spätere Führungsaufgaben im Berufsleben, denn gerade dort kommt es auf vieles an, was an Universitäten nicht gelehrt wird. Man lernt Veranstaltungen und Vortragsabende zu organisieren, Vorträge zu halten und sich selbst zu überwinden, wenn man auf dem Mensurboden mit einer scharfen Klinge in der Hand steht. |
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| Germanenabende | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Einer der Schwerpunkte unserer burschenschaftlichen Arbeit bildet seit jeher die Organisation von Vortragsabenden mit anschließender Diskussion. Auf unseren Germanenabenden werden mehrmals im Semester unterschiedlichste Themenkomplexe vorgestellt und erörtert, die in der Öffentlichkeit entweder gerade diskutiert werden oder aber von grundsätzlichem wissenschaftlichen oder historischen Interesse sind. Dazu werden von uns häufig hochkarätige Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gewonnen. Meinungsfreiheit ist dabei bei uns nicht nur ein Schlagwort – sie muss gerade heute täglich gelebt werden, wo sich doch ein immer stickigeres Meinungsklima mit einer Vielzahl von Tabuthemen lähmend über unser Land ausbreitet. |
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Feiern |
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Neben
aller Ernsthaftigkeit darf auch der Spaß nicht fehlen. Und
wer einmal auf einer unser legendären Feiern
gewesen ist, der weiß wovon wir hier sprechen. "Was soll
daran
denn toll sein?" Das ist immer so der erste Spruch, den Deppen bringen,
hören sie von Kneipen, Kommersen und Stiftungsfesten. So
denken
sie doch, das sich das Korporiertendasein auf diese Feierlichkeiten
beschränkt und ansonsten ziemlich träge sein muss.
Blödsinn! So gibt es in jedem Jahr mehrere Veranstaltungen,
die
man eigentlich in keinster Weise mit uns in Verbindung bringen
würde, täte man den Meinungsbildnern und deren
Knechte
glauben schenken.
Dem Treiben können wir Germanen nicht tatenlos zusehen und so veranstalten wir unsere eigenen Feiern. Manche haben sich als feste Institution im Semesterprogramm verewigt. So wäre da z.B. der Norddeutsche Heimatabend im Herbst zu nennen. Lauter Feierlustige in Fischerhemden sitzen in einer Fast-Nachbildung der Haifischbar auf dem Germanenhaus und erfreuen sich an live gespielter Akkordeonmusik und den Top 10 der Hans-Albers-Hymnen. Herrlich! Dazu gibt es jede Menge Norddeutschen Fusel und einen richtigen Klabautermann. Die Vielzahl der Feiern reichen von der feineren Casablanca-Cocktail-Fete bis zur etwas skurillen "Bösen-Buben-Party" - Für jeden Geschmack war immer etwas dabei. |
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| Kartell | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Zusammen mit den Burschenschaften Germania-Halle zu Mainz und Frankonia-Erlangen bilden wir das Schwarz-Weiß-Rote Kartell. Das gute Verhältnis untereinander wird in zahlreichen gegenseitigen Besuchen und persönlichen Freundschaften gepflegt. So sehen wir uns als "ein Bund an drei Hochschulorten".
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