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RAUS AUS DEN
LÖCHERN!
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Keine Lust mehr auf die miefige grüne Langweiler-WG mit lauter riechenden Leuten und langweiligen Spießern?
Bei uns wohnt man in großen, ruhigen Zimmern, teilweise mit gaaanz hohen Decken, Balkon und Aussicht in unseren Paradiesgarten. Die Alster ist gleich nebenan. So wohnen sonst nur Leute aus Hochglanzmagazinen! Und im Gegensatz zu denen, kannst Du immer auf einen stets gefüllten Kühlschrank voller Muntermacher zurückgreifen (sofern Du Deine Bierrechnung pünktlich begleichst).
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13
Gründe, gerade jetzt Hamburger Germane zu werden
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1.
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Du bist Teil einer Gemeinschaft, wie sie in
der heutigen Zeit einzigartig ist.
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2.
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Du findest Freunde, die Dich Dein ganzes
Leben begleiten und Dir immer zur Seite stehen, wenn Du sie brauchst.
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3.
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Du bildest Dich intellektuell und kulturell
weiter.
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4.
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Du wirst lernen, daß "konservativ
sein" alles andere als Spießigkeit und "von gestern" bedeutet.
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5.
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Du erfährst Hilfe und Kontakte, die
Dir im Studium hilfreich sind.
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6.
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Du bekommst durch die Dir
übertragenen Aufgaben eine Schulung, die Dich später
im Berufsleben weiterbringen wird.
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7.
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Du
bist der Stachel im Fleisch der Schmarotzer vom ASTA und seinen linken
Vereinen, die Du eh immer verachtet hast, weil sie auf Deine Kosten
leben.
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8.
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Du feierst auf dem Haus grandiose Feste bis
in frühe Morgenstunden, die Dir ewig in Erinnerung bleiben
werden.
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9.
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Du
reist quer durch deutsche Lande, z.B. zu unseren
Kartellbrüdern
von Germania-Halle zu Mainz und Frankonia-Erlangen oder zu unserem
Freundschaftsbund, den Wiener Olympen oder zum alljährlichen
Treffen aller Burschenschafter auf der Wartburg in Eisenach.
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10.
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Du
wohnst in der schönsten deutschen Großstadt und dort
in
allerbester Lage, direkt in Alsternähe, wo die Mieten
normalerweise unerschwinglich sind.
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11.
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Du
lernst die Germanenstammkneipe auf dem Kiez kennen, wo Dich die
flotteste Wirtin Hamburgs mit Namen und Küßchen
begrüßt.
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12.
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Du
bekommst von unseren Kiezprofis ein Rüstzeug, das Dir ein
Überleben in den übelsten Kneipen auf der
sündigsten
Meile der Welt ermöglicht!
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13.
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Frauen stehen auf verwegene Männer
in Anzügen.
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Studiengebühren
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Quelle:
Frankfurter Rundschau
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Burschikoses
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| Die Deutsche Burschenschaft |
| Die Burschenschaftliche
Gemeinschaft |
| Frankonia Erlangen |
| Germania-Halle zu Mainz |
| Olympia Wien |
| Halle-Leobener B! Germania |
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Politik
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| SWG |
| Institut für Staatspolitik |
| Konservativ.de |
| Bund
der Vertriebenen |
| Preußische Allgemeine Zeitung |
| Junge Freiheit |
| Unabhängige
Nachrichten |
| Die
Aula |
| Blaue Narzisse |
|
Geschichte
|
| Deutsche Schutzgebiete I |
| Deutsche Schutzgebiete II |
| Potsdamer Garnisonskirche |
| Wilhelm II |
| Dokumente zur dt.
Geschichte |
| Fotos, Radiospots, Reden |
| Ostpreußenmuseum
Lüneburg |
|
Sonstiges
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| Die Reeperbahn |
| Gutes altes Fernsehen I |
| Gutes altes Fernsehen II |
| TITANIC |
| Deutsches Liedgut |
Achtung:
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für
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Artikel & Co.
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"Immer doch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten.
Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge.
Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge."
BERTOLD BRECHT
:::
"Das Abendland geht nicht zu Grunde an den totalitären
Systemen, sondern an dem hündischen Kriechen seiner
Intelligenz vor den politischen Zweckmäßigkeiten."
GOTTFRIED BENN
:::
"Ich
habe große Achtung für die deutschen Soldaten. In
Wirklichkeit sind die Deutschen das einzige anständige in
Europa lebende Volk."
GEORGE S. PATTON,
amerikanischer General im Zweiten Weltkrieg
:::
"Wir
wollen heimjagen, woher sie gekommen sind, alle die verrückten
ausländischen Gebräuche und Moden, alle die
überflüssigen Fremdwörter. Wir wollen
aufhören, die
Narren der Fremden zu sein und zusammenhalten zu einem einzigen,
unteilbaren, starken, freien deutschen Volke."
FRIEDRICH ENGELS,
deutscher Philosoph und Sozialismusmitbegründer
:::
"Deutsche Helden müßte die
Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen."
Joschka Fischer,
Außenminister, beliebtester deutscher Politiker, aus
"Pflasterstrand", 1982
:::
Die Marlene Dietrich
Trilogie:
"Ich helfe, Anleihen zu kaufen, damit Berlin bombardiert werden kann."
aus: Associated Press
"Ich denke nicht an die Bomben, die auf Berlin regnen, wo meine
Verwandten leben. Täte ich es, könnte ich meine
Veranstaltungen nicht durchführen." (Anm. Netzwart: Mit
"Veranstaltungen" meinte die Filmdiva ihre Betreuung amerikanischer
Soldaten im Kampf gegen ihre Heimat)
aus: Saturday Home Magazine,
1944
"Mein Herz konnte sich nicht rühren, als Hamburg bombardiert
wurde." (Anm. Netzwart: 50.000 verbrannte Männer, Frauen,
Kinder und Greise waren der Diva also egal!)
aus: Le Nouvean Candide, 1966
:::
"Ich
habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine
giving-story. Ich habe verstanden, daß man contemporary sein
muß, das future-denken haben muß. Meine Idee war,
die
hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und
für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die
Idee, daß man viele Teile einer collection miteinander
combinen
muß. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch
supported. Der problembewußte Mensch von heute kann diese
Sachen,
diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten.
Allerdings geht unsere voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer
Ladysches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß Sinn
haben
für das effortless, das magic meines Stils."
JIL SANDER, deutsche(?)
Modeschöpferin
:::
"Ich
glaube und bekenne: daß ein Volk nichts höher zu
achten hat
als die Würde und Freiheit seines Daseins; daß es
diese mit
dem letzten Blutstropfen verteidigen soll; daß es keine
heiligere
Pflicht zu erfüllen, keinem höheren Gesetz zu
gehorchen hat;
daß der Schandfleck einer feigen Unterwerfung nie zu
verwischen
ist."
CARL VON CLAUSEWITZ,
preußischer Militärtheoretiker
:::
"Jedes
Volk hat sein
eigenes Wesen und seine eigene Gestalt, jedes Volk steht in seiner
eigenen Art und darf keinem anderen Untertan sein. Jedes Volk hat
seinen natürlichen Ort und seinen Anspruch, dort zu leben."
MARTIN BUBER, jüd.
Theologe
:::
"Es
geht um die Deutungshoheit. Dresden war keine unschuldige Stadt,
sondern eine Nazi-Stadt wie alle anderen."
STEPHAN FRITZ, Pfarrer(!) der Dresdener Frauenkirche, relativiert die
Zerstörung Dresdens und damit einhergehend den Flammentod
zigtausender Zivilisten
:::
"Mein
Volk, dem ich
angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk, und meine
Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche
Nation, eine ritterliche, stolze und harte Nation. Ich bin Blut vom
Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb
als ihr revolutionäres Kind später ihr
revolutionärer
Führer geworden. Mein Leben und Wirken kannte und kennt nur
eines:
Für das schaffende deutsche Volk meinen Geist und mein Wissen,
meine Erfahrungen und Tatkraft, ja mein Ganzes, die
Persönlichkeit
zum Bestehen der deutschen Zukunft für den siegreichen
sozialistischen Freiheitskampf im neuen
Völkerfrühling der
deutschen Nation einzusetzen!" ERNST
THÄLMANN, Kommunistenführer, Bautzen Anfang 1944
:::
"Wir
können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen,
wir können sie aber dazu bringen, immer dreister zu
lügen."
ULRIKE MEINHOF
:::
"Die
Geschichtsforschung wird lehren, welche Rolle das internationale
Illuminatentum, die Freimaurer-Weltloge, unter Ausschluß der
ahnungslosen Deutschen natürlich, bei der geistigen
Vorbereitung und wirklichen Entfesselung des Weltkrieges, des Krieges
der ‚Zivilisation’ gegen Deutschland, gespielt hat."
THOMAS MANN, aus: "Betrachtungen eines Unpolitischen", 1918
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G U
T U N D B Ö S E
Tugend
will, man soll sie holen,
Ungern ist sie gegenwärtig;
Laster ist auch unbefohlen
Dienstbereit und fix und fertig.
Gute
Tiere, spricht der Weise,
mußt du züchten, mußt du kaufen.
Doch die Ratten und die Mäuse
kommen ganz von selbst gelaufen.
WILHELM BUSCH
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O F A L L A D A H , D I
E D U H A N G E S T !
Ich
zog meine Fuhre trotz meiner Schwäche.
Ich kam bis zur Frankfurter Allee.
Dort denke ich noch: O je!
Diese Schwäche! Wenn ich mich gehenlasse
Kann's mir passieren, daß ich zusammenbreche.
Zehn Minuten später lagen nur noch
meine Knochen auf der Strasse.
Kaum war ich da nämlich zusammengebrochen
(Der Kutscher lief zum Telefon)
Da stürzten sich aus den Häusern schon
Hungrige Menschen, um ein Pfund Fleisch zu erben
Rissen mit Messern mir das Fleisch von den Knochen
Und ich lebte überhaupt noch und war
gar nicht fertig mit dem Sterben.
Aber, die kannte ich doch von früher die Leute!
Die brachten mir Säcke gegen die Fliegen doch
Schenkten mir altes Brot und ermahnten noch
Meinen Kutscher, sanft mit mir umzugehen.
Einst mir so freundlich und mir so feindlich heute!
Plötzlich waren sie wie ausgewechselt!
Ach, was war mit ihnen geschehen?
Da fragte ich mich: Was für eine Kälte
Muß über die Leute gekommen sein!
Wer schlägt da so auf sie ein
Daß sie jetzt so durch und durch erkaltet?
So helft ihnen doch! Und tut es in Bälde!
Sonst passiert euch etwas, was ihr nicht für möglich
haltet!
BERTOLT BRECHT
:::
S T U D E N T E N L I E B E

von AGNES MIEGEL
(1869-1964),
der Dichterin Ostpreußens
Schenke den blitzenden Mosel
ein,
Laß uns die Gläser heben,
Stoß an, stoß an mit lachendem Mund,
Unsere Jugend soll leben!
Ich streiche aus deiner weißen Stirn
Deine blonden Knabenhaare, -
Wir beide verliebt, wir beide jung,
Wir beide achtzehn Jahre.
Es steht eine Burg am Saalestrand
Und blickt in das Tal hernieder,-
Sing mit, wir singen im Heimatland
Deine Jenenser Lieder!
Und als in meiner Mädchenbrust
Die Jugendträume starben, -
Hab ich mit heißem Mund geküßt
An deinem Band die Farben.
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Des Walzers habe ich gedacht,
Den süß die Geigen spielten,
Als wir in jener Winternacht
Lachend im Tanz uns hielten.
Dein Zerevis, das ich gestickt,
Blitzte im Kerzenlichte,
Du hast verstohlen dich gebückt
Zu meinem Angesichte.
Auf Deiner weißen Knabenstirn
Glühten die roten Narben -
Ich hab mit heißem Mund geküßt
An deinem Band die Farben.
|
:::
F R E I S E I N!
von
Bundesbruder Dr. Axel Westphal (1902-1995)
Frei möchte ich sein, wie es
voreinst mein Vater war, und wie ich selbst es noch als junger Mensch
gewesen.
Frei war die Meinung und das offenherzige Wort und frei das Handeln
eines ehrenhaften Mannes.
Ich möchte frei von Furcht um unsre Kinder sein, daß
fröhlich sie noch ungefährdet spielen dürfen
und
jählings nicht aus Kinderseligkeit heraus den Lüsten
eines
grausen Mords zum Opfer werden.
Ich möchte frei sein von dem grimmen Schreckenstraum, wonach
ein altes Mütterlein nicht mehr gefeit ist, das müde
von des Lebens hartem Strauß erschlagen wird um wenige
ersparte Groschen.
Ich möchte frei mein ganzes Volk wie einstens sehn von
äußeren und tückisch inneren
Bedrückern, daß
Sitte und Gesetz hoch über allem steht, und wo der Richter
ungeschmält darf Recht noch sprechen.
Frei und gebunden in der Ordnung ist ein Volk, das aus des Werdens
Quelle sie sich selbst gesetzt.
|
In
ihr geborgen bleibt, wenn auch das Schicksal schwankt, gesund sein Kern
in guten und in harten Zeiten.
Doch wehe, wenn
die Achtung vor der Ordnung stirbt, die Massen aus der Gosse "Freiheit"
johlend rasen und wie der Sturmflut Wogen alles Menschentum in sinnlos
gräßlicher Zerstörungswut vernichten!
Ich möchte frei sein, wie es mein Geschlecht bereits
Jahrhunderte auf eigner Scholle fest gewesen, der Pflicht verschrieben
und auf seinem Acker Herr, wie es gebot die Sitte und der Schutz der
Sippe!
Frei möchte ich sein und nicht für neue Rechte
–
Für jede Pflicht und für mein Volk! – Habt
ihr´s
verstanden?
Frei laß mich, Herr der Welten, sein im Geist, den Du Dem
Menschen schenkest, aber auch von äußren
Nöten Für
jene kurze Spanne,
die Du mir noch gönnst, daß ich vollende mich im
Denken, Tun und Lieben !
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:::
B U R S C H E N J A H R E

von
Bundesbruder
Dr. Walter Lafrenz (1908-1998)
Wie
soll ich Dich nennen,
du hohes, edles, rohes, barbarisches ,
liebliches, unharmonisches,
gesangvolles, zurückstoßendes
und doch so mild erquickendes Leben der Burschenjahre?
- Wie soll ich euch beschreiben,
ihr goldenen Stunden,
ihr Feierklänge der Bruderliebe?
Welche Farben dir du nie begriffenes Chaos geben?
Ich soll dich beschreiben? - Nie!!-
Deine lächerliche Außenseite liegt offen,
die sieht der Laie,die kann man ihm beschreiben.
Aber deinen inneren lieblichen Schmelz
kennt nur der Bergmann,
der singend mit seinen Brüdern hinabfuhr in den tiefen Schacht. |
Gold
bringt er herauf,
reines, lauteres, viel oder wenig,
gilt gleich viel!
Aber dies ist nicht seine ganze Ausbeut
Was er geschaut,
mag er dem Laien nicht beschreiben
es wäre allzu sonderbar und doch
zu köstlich für sein Ohr.
Es leben Geister in der Tiefe,
die sonst kein Ohr erfaßt,
kein Auge schaut.
Musik ertönt in jenen Hallen,
die jedem nüchternen Ohr leer
und bedeutungslos erscheint.
Doch den, der mitgesungen
und mitgefühlet, gibt sie eine eigene Weihe,
wenn er auch über das Loch in seiner Mütze
lächelt,
das er als Symbolum zurückgebracht.-
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